Vertrauen


Ich weiß nicht welchen essentiellen Wert „Vertrauen“ für die Philosophie hat, jedoch lag mir diese Thema im Moment am Herzen.

Zunächst die Wortdefinition:

in jemanden, etwas sein Vertrauen setzen; auf jemanden, etwas bauen ; sicher sein, dass man sich auf jemanden, etwas verlassen kann

sichere Erwartung, fester Glauben daran, dass man sich auf jemanden, etwas verlassen kann

“gegenseitiges, unbegrenztes, unerschütterliches, blindes Vertrauen”

Wie baut sich Vertrauen auf?

Ist es überhaupt Sinnvoll zu Vertrauen?

Werden wir bereits mit der Gabe geboren zu Vertrauen, oder muss es angelernt werden?

Jeder Mensch vertraut in irgendetwas. Auch wenn es mittlerweile viele Menschen gibt die behaupten in nichts und niemanden zu vertrauen, so tuen sie es dennoch.

Wir vertrauen, dass unser Arbeitgeber pünktlich unseren Lohn überweist. Vertrauen wir nicht darauf das bekloppte wie Trump und Kim Jong-un nicht den roten Knopf für die Atombomben drücken? Wir vertrauen dem Busfahrer, das er uns sicher von A nach B befördert. Wir vertrauen dem Piloten, dass er das Flugzeug heil landen wird. Also vertraut jeder von uns auf irgendeine Weise!

Diese Art von Vertrauen ist natürlich nicht emotional. Denn was bleibt einem übrig als dem Piloten zu Vertrauen. Nicht zu fliegen? Aber dann muss man dem Autofahrer auf der Autobahn vertrauen, das dieser uns in keinen Unfall verwickelt. Egal wie man es dreht und wendet, das „Vertrauen“ ist allgegenwärtig.

Das Vertrauen zwischen Mutter/Vater  und Kind, zwischen Geschwistern und Ehepartnern ist natürlich ein sehr enges Band. Das sind sie Säulen unseres Daseins.Auch wenn wir innerhalb der Familie enttäuscht werden sind wir eher bereit diesen zu verzeihen.

Dann bleiben da noch die Freunde.

Bei Menschen die wir neu kennenlernen welche das Potential haben unsere  Freunde zu werden, geben wir einen Vertrauensvorschuss . Da wir die Person noch nicht hundert prozentig einschätzen können, sind wir bei einigen Menschen bereit einen Vertrauensvorschuss zu geben. Mal geht es gut, mal geht es in die Hose. 

Dieser Vertrauensvorschuss ist sehr wertvoll. Dieses sollten wir auch so zu schätzen wissen. Denn unser gegenüber geht in Vorleistung, ist bereit uns zu Vertrauen, uns als Freund anzuerkennen. Doch leider sinkt mit jeder negativen Erfahrung die Bereitschaft ab, um erneut zu Vertrauen. 

Doch so schwer es uns fallen mag, wir dürfen nie aufhören zu Vertrauen. Wie verbittert würde unsere Weltanschauung werden. Wie könnten wir je wieder teilhaben am sozialen Leben. 

Ja wir werden Vorsichtiger. Wir lernen aus Fehlern.

Jeder neue Mensch in unserem Leben verdient aber eine neutrale Chance!

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